It’s enough – Es ist genug – Het is genoeg

Der Entschluss steht fest: Es muß sich etwas ändern, in diesem Land und in Europa. Darum hatte ich vor einer Zeit bereits den Eintritt in eine Partei vollzogen  (die mit dem schwarzen P und der Grundfarbe Orange), allerdings im Land wo ich auch den Wohnort habe.

Es war einmal ein sehr freies, offenes Land. Relativ nette Menschen mit ihren Eigenheiten, ihrer Einstellung gegenüber Sachen die in Deutschland Tabu oder einfach verboten waren welche mich fasziniert hatten – obgleich ich diese Freiheiten nie in Anspruch genommen hatte war ich froh über deren schiere Existenz und den damit verbundenen Unterschied zum kafkaesken Deutschland.

In den vergangenen Jahrzehnten gab es allerdings einen merkbaren Wandel – genau in dieselbe Richtung und sogar darüberhinausgehend, wie es mich auch in Deutschland immer angewidert hatte. Es gibt hier immer mehr Regeln und Vorschriften, welche die freie Entfaltung einschränken. Positives Verhalten wird nicht belohnt, aber negatives Verhalten wird bestraft. Dazu kommt ein Steuersystem, welches geradezu darum fragt um es zumindest teilweise zu ignorieren – alleine schon, weil die Kosten für grundlegende Notwendigkeiten wie Kleidung, Wohnung, Gas, Wasser und Strom schon happig sind. Mittlerweile ist selbst Schulbildung ab der mittleren Reife nicht mehr umsonst, Gymnasium kostet schon einige hundert Euro plus extra für Schulbücher (ab 2015) und eventuellem 2-sprachigem Unterricht. Richtig derbe wird es, wenn Kind lieb studieren möchte. Dazu kann zwar ein Studentenkredit aufgenommen werden der einen Teil der Kosten für das Erststudium deckt, aber eben nur ein Kredit ist und den Zögling schon vor Karrierebeginn mit einer Schuld stehenlässt, die möglicherweise nie abgezahlt werden kann. Ein gutes Vorbild sind die USA, wo Studienschulden immer häufiger stehenbleiben, genau denselben Mist produziert man hier im Recyclingverfahren.

Ich erwähnte ja, daß dieses für das Erststudium gilt – Ich erzähle lieber nicht, wie es ist wenn ein weiterer Studiengang gewünscht wird oder das Erststudium geändert oder ganz eingestellt wird oder die vorgesehene Studiendauer nicht ausreicht – dieses Land schafft sich effektiv ab.

Momentan wird alles getan um die Einahmen aus Steuern usw. zu erhöhen. Im letzten Jahr war die Mehrwertsteuer erhöht worden, dieses Jahr sind die Kosten für Grundsteuern und die Krankenversicherung (indirekt) erhöht und im nächsten Jahr die Einkommenssteuern. Leistungen des Staates gehen immer weiter zurück, wobei die Staatsverschuldung in den letzten Jahren gewaltig angewachsen ist. Noch ein paar Jahre und es ist hier genauso wie in Spanien, außer das die Sonne fehlt.

Im nächsten Jahr sind hier die Wahlen für den Gemeinderat und ich werde versuchen dafür in die Liste eingetragen zu werden. Das politische Niveau auf Landesebene kann etwa verglichen werden mit kleineren Landtagen. Auf Regionalebene sollte man nicht zuviel erwarten.

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